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Was ein Web-Editor kann

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Was ein moderner Web-Editor alles kann (und was nicht)

Mit dem kürzlich veröffentlichten OperationsManager 4.5.5 inkl. Spider Incident & KnowledgeBase (Release Notes) wurde auch der Richtext Editor erneuert. Die Unterstützung für die aktuellen Browser, insbesondere Internet Explorer 11, wurde teilweise erheblich verbessert.

Bilder einfügen ist so einfach wie noch nie

Bilder können mit allen Browsern sehr einfach per Copy&Paste oder Drag&Drop eingefügt werden, ohne dass diese zuerst auf den Server hochgeladen werden müssen. Bis anhin war dies nur mit Firefox möglich. Diese kleine, aber feine Verbesserung vereinfacht das Verfassen von KnowledgeBase Artikel oder das Beantworten von Support-Anfragen erheblich.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt aber: Wenn Bilder direkt aus Outlook oder Word kopiert & eingefügt werden, so funktioniert das nur mit dem Internet Explorer 11. Bei allen anderen Browsern wird das eingefügte Bild nicht gefunden. Dies ist eine technische Einschränkung zwischen Word/Outlook und den Browsern Chrome/Firefox. Solange diese Hersteller sich nicht auf eine funktionierende Lösung einigen können, müssen aus Outlook/Word kopierte Bilder über das Dateisystem zwischengespeichert werden. Dies zeigt auch wiedermal, dass es trotz erheblicher Fortschritte in der Standardisierung im Web immer noch Inkompatibilitäten zwischen den einzelnen Browsern gibt.

Ein Web-Editor ist kein Word

Auch gilt zu beachten, dass trotz der einfachen Nutzung und des Aussehens, ein Web-Editor kein Word oder OpenOffice ist. In einem Web-Editor wird es im Unterschied zu Word nicht möglich sein, ein millimetergenaues Layout zu erstellen. Ein Web-Editor erstellt am Ende immer HTML, welches dann vom Browser (oder bei Spider Incident zusätzlich auch vom E-Mailclient) angezeigt wird.

In diesem lesenswerten, englischsprachigen Blogbeitrag werden die 10 Mythen eines Web-Editors aufgelistet. Unter anderem auch diejenige, dass ein Web-Editor kein Word ist.